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Vereinschronik

Es war im Jahre 1985, als Boris Becker mit seinem ersten Wimbledon-Titel die Schlagzeilen bestimmte. Ein Jahr später gewann Steffi Graf ihre ersten Profiturniere – darunter die German Open in Berlin gegen die damalige Weltranglistenerste Martina Navratilova. Diese Erfolge brachten einen Tennisboom ins Rollen, welcher im Jahre 1987 zur Gründung einer Tennisabteilung unter dem Dach des FC Westerloh führte. Heute, genau zwanzig Jahre nach der Gründung, möchte die Tennisabteilung dieses Jubiläum feiern und richtet aus diesem Anlass die diesjährigen Stadtmeisterschaften im Tennis aus. Doch alles der Reihe nach… 
Es war im März 1987, als sich einige Frauen und Männer im Saale Kerkströer in Steinhorst trafen, um über die Gründung einer Tennisabteilung zu beraten. Die Beratungen waren zunächst von dem Gedanken getragen, dass Lipplinger und Steinhorster in einem Verein bzw. einer Abteilung Tennis spielen sollten, so, wie es im Fußball schon lange Tradition war. Jedoch konnte man sich nicht auf einen Spielort einigen, da die Steinhorster in Steinhorst und die Lipplinger in Lippling eine Tennisanlage errichten wollten. An diesem Abend konnte kein Kompromiss erzielt werden, so dass letztendlich zwei Vereine gegründet wurden.
Die Lipplinger Tennisfraktion traf sich hierzu im April desselben Jahres im Saale der Gastwirtschaft Böddeker, der Vereinskneipe des FC Westerloh-Lippling. Der bestehende Verein wurde an diesem Tag um eine Tennisabteilung erweitert, welche 50 Gründungsmitglieder zählte. Der Boom des Tennissports sorgte auch in Lippling für einen Anstieg der Mitgliederzahl, welche in Spitzenzeiten rund 170 betrug. Die Tennisflaute mit dem Abgang der deutschen Stars Becker und Graf ging jedoch auch hier nicht spurlos vorbei, so dass vor allem zu Beginn des neuen Jahrtausends die Mitgliederzahl sank. Die Abteilungsgröße hat sich im Jahr 2007 bei 130 Mitgliedern eingependelt.
Im Jubiläumsjahr nahmen insgesamt sechs Mannschaften am Spielbetrieb auf Kreisebene teil. In der ersten Kreisklasse spielten die Damenmannschaft, die 1. Jungseniorenmannschaft sowie die B-Jungenmannschaft. Während die Damenmannschaft die Spielklasse leider nicht halten konnte, hat die B-Jungenmannschaft nur knapp den Gruppensieg verpasst und Platz zwei belegt. Die zweite Jungseniorenmannschaft trat in der zweiten Kreisklasse an, die Herrenmannschaft und die A-Jungenmannschaft in der 3. KK. Erfreulich ist hierbei, dass die Herrenmannschaft den lang ersehnten Wiederaufstieg in die 2. KK erringen konnte, nachdem sie im Jahre 1998 mit dem Gruppensieg in der 1. KK den größten Vereinserfolg aufweisen konnte.
Doch trotz der genannten Erfolge fing zunächst alles recht provisorisch an. In den Jahren 1987 und 1988 mussten die sportlichen Wettkämpfe noch auf dem Hartplatz an der Sonderschule in Lippling ausgetragen werden. Erst im Jahre 1989 wurde die Tennisanlage an der Westerwieher Straße erbaut.

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